Blattonisch- Leafs daily comic

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Ausstellung

Die Vernissage ist vorbei...Der Tag selbst begann schon zeitig. Mina (www.venuskaio.de ) Mille (www.schwarzerturm.de ) und ich haben noch einmal die letzten Bilder gerade gerückt oder neu gerahmt. Um 11 kamen Vertreter der Thüringer Presse und mit jeder Interviewfrage wuchs auch die Nervosität. (Artikel über die Ausstellung sind unter anderem in der Thüringer Allgemeine und in der OTZ zu lesen)

18 Uhr: die Sektgläser wurden gefüllt, die rote und grüne Limo gleich neben den grünen Gummitierchenfrösche aufgestellt und der Verkaufsstand vor dem Eingang vorbereitet. Zu kaufen gab es unter anderem das Kinderbuch "Der  Knallrosa Fuchs", das ein fleißiger Kurier in allerletzter Minute vorbeibrachte. Auch Minas Katzenbuch "Warum Katzen besser sind als Männer", das bereits mit 2. Auflage in die Runde geht, Paper Theatre 6, Es war keinmal und das Subway to Sally Storybook lagen zum kaufen bereit und sind die ganze Ausstellung über im Museum erhältlich.

(Ich denke auch darüber nach ein neues "Blattonisch"-Heft zu drucken, falls jemand an einem Exemplar Interesse hat, möge mir doch bitte eine Nachricht schicken!)

18:02 Ute Heckmann (Museumsleiterin) wurde langsam nervös und traf letzte organisatorische Vorbereitungen. Dem Musiker Herrn Geißler, der mit mir die Leidenschaft für den Liedermacher Wenzel teilt, juckte es bereits in den Finger denn auch er war gespannt auf das abendliche Publikum und stimmte seine Gitarre.

Die ersten Besucher kamen, doch bevor sie Ausstellung betraten konnten sie zunächst die riesige Vitrine bewundern, in der Gegenstände, Bücher, Cd-s DVDs und Figuren ausgestellt waren, kurzum eine Inspirationsvitrine mit Dingen, die unser Leben bereicherten.

Langsam füllte sich die Ausstellung, von Jung bis Alt reichte die Alterspanne. Dresdner Comiczeichner und gute Freunde Sam (http://samblogg.twoday.net/) und Matscher ,(www.mybblog.de/comicmatscher), gaben sich ebenfalls die Ehre und haben mit Comicstrips auch einen kleinen Ehrenplatz an der bunten Wimmelwand.

  Herr Geißler, mit Gitarre und Mundharmonika bewaffnet. spielte zum Auftakt "Lebensreise" von Wenzel. Danach ergriffen Ute Heckmann und Dr. Ralf Beutan (Dozent am philosophischen Institut Jena) das Wort. Für Ute Heckmann war es wohl selbst eine eher ungewohnt bunte und freche Ausstellung und auch Dr. Beutan widerlegte in seiner Rede die anfänglichen Vorurteile über Manga und gab den Besuchern, die mit der Ästethik von Manga wenig vertraut waren, einen kurzen Einblick darüber, wie vielfältig das Medium Manga sein kann und was sie nun in dieser Ausstellung erwarten würde.

Nachdem auch Mina und ich einige wenige Worte sagten und uns bei den großartigen Mitarbeitern vom Stadtmuseum bedankten, spielte Herr Geißler noch einmal ein Matrosensauflied von Wenzel, dass an den schönen Abend erinnern sollte.

Zu sehen gab es Comicstrips aus meinem Blattonisch, Manga Illustrationen, Kinderbuchillustrationen, Vitrinen mit Skizzenbüchern, Originalseiten aus dem Subway to Sally Storybook und eine dazugehörige Fotowand, eine bunte Wimmelwand mit Skizzen und Auftragsarbeiten und und und…

Viele positive Reaktionen, tolle Gespräche später, ließen wir den Abend in der Jenaer Papiermühle mit einem reichhaltigen Mahl und Jenaer Bier ausklingen. Dabei hätten wir uns das vor einem Jahr nicht einmal annähernd vorstellen können, wie toll die Ausstellung letztlich würde. Da saßen wir noch zusammen mit Mille auf meinem Bett in Dresden und philosophierten über einen möglichen Titel für die Ausstellung. Von Titelfaustschlägen, wie "Vom Plattenbau zur Mangasau" und "Ja, wir mögen Kitsch"  war alles dabei, umso passender ist jetzt der Titel für die Ausstellung. Auch die Vorbereitungen nahmen doch viel Zeit in Anspruch, dass uns wirklich erst hinterher  richtig auf die Ausstellung einlassen konnten. Vom Plakatdesign angefangen, bis zur Gestaltung der Fahne und der Videos, die gezeigt werden sollen bis zur Einteilung der Räume und zur Auswahl der aufzuhängen Bilder und das Rahmen dieser verging genau ein Jahr.  

Eigentlich war das Aufhängen und Rahmen der Bilder so, als würde man Bilder eines anderen aufhängen...doch schließlich, wenn alles am richtigen Fleck sitzt und gut ausgeleuchtet ist, ist man doch erstaunt, was sich so die Jahre über so angesammelt hat und wie groß die Wirkung ist, wenn man die Sachen rahmt. Es ist schön, Leute zu beobachten, wie sie auf Bilder und Comics reagieren, persönliche Reaktionen, die man im Netz in der Form und Intensität nicht erleben kann. Da freut man sich über jedes Schmunzeln und Seufzen und über jedes Lob und jede Kritik.

Wir hoffen, dass die Ausstellung noch viele Besucher anlocken und Freude bereiten wird und wir zeigen können, wie vielfältig Comic-und Mangakunst aus Thüringen sein kann =)

 

Hier nun ein paar wenige Fotos für den Einblick

DIE fAHNE außen am Stadtmuseum, design und typo by Mille,

der echt viel organisiert und geholfen hat(tausend dank!)

Kappa Platte im Eingangsbereich

 

Mina und Ich vor der Subway Ecke

rechts Museumsleiterin Ute Heckmann 

und Im Hintergrund, Besucher :D


Herr geißler hat, ohne vereinbarung, ganz überraschend WENZEL zur eröffnung gespielt..das hätt ich mir nicht träumen können

Mina in der Manga-ecke

Blattonisch...die Figur!=)


 Blattonisch Wände...

Dr.Frank Rühling, Kulturdirektor von Gera liest paper Theatre+ sitzt vor der Katzenwand

vor dem Hängen der Bilder im Kinderbuchbereich

skizzenbücher

 

 

ich danke mina und sam für die fotos!

 

 

18.12.09 02:14
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


USa. / Website (18.12.09 11:44)
Wunderbar! Ich freue mich schon auf Eure Führung .


sam / Website (21.12.09 13:05)
Sehr schöner Bericht!!!


li-chan (4.1.10 17:12)
Das sieht wirklich nach einer tollen Ausstellung aus! *_* Eure knalligen Bilder machen sich total gut in den Rahmen. Hätte ich mir ja gerne mal live angeguckt, aber das wär so weit gewesen.
Jedenfalls cool, dass man über die Fotos einen Einblick bekommen hat.

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