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Trübsinniges bei trüben wetter ..und warum ich nur weblogeinträge an solchen tagen verfasse

 

Dies wird vermutlich ein etwas längerer Eintrag…gibt viel Wichtiges und Unwichtiges zu erzählen, je nachdem aus welchem Blickwinkel man das betrachtet.

Bin grad im höchsten maße melancholisch…weiß gar nicht, ob das sich so schnell ändert…

Denn momentan ist alles viel zu schnell für mich, ich komm gar nicht hinterher mit Luft holen und Ausatmen.

Hatte am Dienstag meine Geschichtsklausur. Ich hab echt gelernt, viel gelesen…hab zwar auch immer geflucht und nebenher viel anderes getan (mit Mitbewohner in der Küche sitzen, kochen, shisha rauchen, nachdenken, zeichnen), aber ich hab, denke ich,  weit mehr gemacht, als ich mir das je zugetraut hätte. Eigentlich war mein Spezialthema auch die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik..ich wusste sogar im Endeffekt wo die Bundesrepublik gegründet wurde(danke, jan) und hätte bei meinem prof punkten können, weil er gebürtiger Rheinländer ist und sich wahnsinnig gefreut hätte, wenn ich einem wohlformulierten satz geschrieben hätte, dass 1956 die Bundeswehr in Andernach gegründet worden ist. Aber ich konnte weder schreiben, noch denken und hatte regelrechte Panikanfälle, vor, während und besonders nach der klausur. Wobei das hinterher kein Panik, sondern ein Heulkrampf war mit dem parallel ablaufenden  Gedanken, von dem ich bis heute nicht abkomme: „Ich ärgere mich zu Tode über mich selbst, über meine Unfähigkeit Gedankengänge zu ordnen und in logische konkrete nicht ans palabern-grenzende Sätze zu formulieren und auch darüber, dass ich sogar die zeit von meinem Geschichtstutor in Anspruch genommen habe, um jetzt vermutlich durchzufallen und damit nicht nur mich sondern auch ihn und meinen prof zu enttäuschen, der sich vermutlich nicht nur mit dem fakt zufrieden geben wird, dass Andernach zufällig nahe seiner rheinischen Heimat ist“ PUHHHHH…soweit dazu

Außerdem bin ich sowieso ne heulsuse..ich heule bei traurigen filmen, ich heule, weil ich glücklich bin, ich heule,wenn man mich verletzt, ich heule… weil ich heule…bin einfach viel zu nahe am Wasser gebaut. Momentan könnte ich eigentlich über eine Tatsache heulen, über die ich nicht heulen sollte, weil diese Tränen egoistisch und hochgradig unpassend wären. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr glaubt eine vertraute Person gefunden zu haben, um dann zu erfahren, dass nicht mehr viel zeit bleibt um zeit mit ihr zu verbringen, weil entweder ein Erdbeben, die Mauer oder ganz banal ein anderes land, ein anderer Ort, andere Lebensziele die Möglichkeit dazu rauben und verbauen? (alle, die jetzt ja geantwortet haben, werden nachfolgendes verstehen, alle, die eher zu nein tendieren, können trotzdem der dramatischen geschichte folgen, die wiefolgt weitergeht….achtung jetzt….) Ich hab so eine Person getroffen. Ich hab sie schon lange und von weitem bewundert (eigentlich, seit ich sie das erste mal gesehen habe), ihr gern zugehört (hätte ich stundenlang machen können), sie beobachtet und mir immer gedacht, wie angenehm es wohl wäre, diese Person näher kennenzulernen. Und dann hab ich mich mal aufgerafft, mir ans herz gegriffen und mir gesagt “ach is doch nix dabei, fragst du eben, ob man sich mal treffen könnte.mehr als ein nein kann nicht kommen und selbst das bringt einen nicht um“ das blöde war..die person war genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe…intelligent, vielseitig interessiert, liebenswert, witzig und doch so ganz anders…tja..was habe ich erwartet. Eben nämlich genau das!

Und heute fragte ich, ganz naiv, doch irgendwie zittrig, eine angenehmere antwort erwartend, wann denn die reise nach frankreich anstünde…um dann zu erfahren, dass er nur noch bis zum 23. da is. Ok..ich kenn ihn nicht lange, aber große Sympathie ist durchaus vorhanden und ich hab mich echt schlecht gefühlt. Konnte nichtmal den abend genießen…kein bisschen.(obwohl ich mit meinen kunstmädels zusammen war, die ich über alles gern hab).und doch kenn ich die Person so gut wie gar nicht. Also….wieso…. wie leicht man sich zu jemanden , egal auf welche emotionale ebene das geschehen mag, hingezogen fühlen kann, dass man nicht mal fähig ist sich einen abend zu entspannen- Wie schmal der Grat zwischen Glück und Trauer liegen kann. Jaaa..ich weiß, dass klingt grad wieder total überzogen und übertrieben, sentimental, emotional und was weiß ich nicht alles…nicht einfach jedenfalls nachzuvollziehen-.- und ich sollte mich eigentlich für denjenigen freuen…aber, deswegen hab ich das im vorhinein ja schon mal erwähnt gehabt, ich bin ein sehr emotionaler mensch und momentan is mir wegen der Klausur und deswegen doch mein herzchen schwer. So …wundert ihr euch jetzt? Verständlich…is ja auch irgendwie albern.

Mit Sascha war es auch so…ich hab mich ihm so nahe gefühl..ein ganz besonderer mensch. Für mich ist es immer wieder ein großes geschenk einen wunderbaren Menschen zu treffen und das glück zu genießen mit ihr zeit verbringen zu dürfen. Ja, vielleicht sollt ich mich darüber in aller erste linie freuen, das Gefühl hochgradig genießen, bevor ich mich wieder selbst ins aus katapultiere und gleich wieder negative gefühle an mich ranlasse, die alle schönen beschatten. Ich sollte mehr im jetzt leben. Jetzt ist er noch da, jetzt ist noch zeit, jetzt is das Semester um, jetzt zieh ich um. Oh, es wird zeit ein neues Thema zu beginnen.

Ich habe riesen angst vor dem Umzug. Ich glaub, ich hab das bisher noch nie so konkret formuliert, ich habe angst, dass es die Beziehung einengt, die liebe erstickt..ich hab einfach Angst. Is das was schlimmes? Ist ja eigentlich normal angst zu haben, aber nachdem Sascha und ich auch viele Tiefs hatten ist die angst wieder greifbarer. Ich möchte mich eigentlich ungern noch mal an jemanden so verlieren und dann verletzt werden. Trotzdem wünsch ich es mir von ganzen herzen. Seltsam, kann man sich etwas wünschen und trotzdem so sehr angstr davor haben? Das frag ich euch…ich kann darauf keine antwort geben..ich kann nur ehrlich sein und zugeben, dass ich eigentlich gern wegrennen würde, um mich zu verkriechen. Am liebsten in Saschas armen und das ist jetzt ein riesen großes oxymoron. Erfreut euch dran.

Ach und wo wir bei wertvollen Menschen sind. Ich hab letztens Jesus getroffen. Er hatte rotblondes haar, ein rotblonden Vollbart und eisblaue klare leuchtende Augen. Ich war an de r Haltestelle und in Gedanken versunken. Vermutlich bemerkte er, dass ich leicht traurig war und deswegen hat er mir so oft zu gelächelt und das lächeln hat mich vollkommen ausgefüllt. Hätte gern darauf reagiert…aber ich konnte nicht. Er bewies aber eine rege Ausdauer einen Eisklotz wie mir (der oft böse guckt, aber nich böse is) ganze 5 mal zuzulächeln. Verwunderlich war nur, dass wir bei der gleichen Haltestelle ausstiegen und er ins Finanzamt ging. Arbeitet Jesus etwa im Finanzamt? War Jesus doch Kapitalist? Was will man uns damit sagen??

Na ja soweit erstmal…Taschentücher bitte an meine Mailadresse…seufz.

Memo an mich selbst: mach dir nicht immer so viele Gedanken und mach’s dir nicht noch unnötig schwerer..sei nicht so hart zu dir. Amen.

11.7.07 23:50
 


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